Ich war gerade 20 Jahre alt, als ich mit dem Zug von Genua kommend einem jungen Pärchen aus Albanien geholfen habe die Schweizer Grenze zu überqueren. Dazumal war mir der Begriff „Schlepper“ noch nicht bekannt, ebenso wenig konnte ich die Lebenssituation in einer Diktatur abschätzen. Heute, 30 Jahr später bereise ich dieses Land, aus dem Anfang der 1990er Jahre tausende Menschen nach Mitteleuropa flüchteten. An die Repressalien, an die fehlende Religionsfreiheit, an die Armut, an die Hoffnungslosigkeit erinnern die unzähligen über das ganz Land verteilte Bunker aber auch die hunderten von Denkmäler aus der kommunistischen Epoche.

Vielleicht hat die Zeit der politischen und wirtschaftlichen Isolation geholfen, dass sich die biodiverse Vielfalt heute noch so umfangreich darstellt. Für die Vielfalt der Landschaft sind verschiedene Faktoren verantwortlich. Die Lage am Mittelmeer, der Adria, die albanischen Alpen, die unzähligen Flüsse und Seen, aber auch die kleine Bevölkerungsdichte, wie auch die schwach ausgebaute Infrastruktur, machen Albanien zu einem unbeschreiblich schönen und interessanten Reiseland. Die Autofahrt raus aus dem Dorf in Richtung Flugberg zeigt, dass dieses Land noch weit weg von dem von uns gewohnten europäischen Standard ist. Die Fahrt zum Startplatz ist alleine schon ein Abenteuer für sich. Am Startplatz angekommen, wird einem klar, dass sich einem gerade ein immenser gleitschirmfliegerischer Schatz offenbart.

Albanien bietet, wie kein anderes Land im Balkan, eine spektakuläre Breite an Möglichkeiten sich dem Gleitschirmfliegen zu widmen. Die höchsten Berggipfel reichen auf über 2500 Meter über Meer und eröffnen mit riesigen Höhenunterschieden vom Start- zum Landeplatz spektakuläre Flüge. Die Küste lässt feinste dynamische Aufwinde generieren, die der Gleitschirmpilot genussvoll bis in den Sonnenuntergang erfliegen kann. Die riesigen Wiesenflächen in den breiten Tälern im Hinterland sind für unseren Sport die willkommenste Einladung auch mal den einen oder anderen Streckenflug zu wagen.

Was die Straßen im Hinterland nie erahnen lassen würden, stehen die touristischen Angebote in der Gastronomie und Hotelerie dem europäischen Standard keines falls hinten nach! Die Hotels sind sehr modern, geben sich gepflegt und sauber. Das Personal pflegt eine schon fast in Vergessenheit geratene Gastfreundschaft.

Wir bereisen Albanien spontan in Abhängigkeit der meteorologischen Situation. Das heisst, wir sind nicht die ganze Zeit im gleichen Fluggebiet oder dem gleichen Hotel. Wir wollen die Flugchancen so gut wie möglich nutzen und bewegen uns dementsprechend von Fluggebiet zu Fluggebiet. Die erste Chance mit unseren Schirmen in die Luft zu kommen liegt gleich nach der Landung am Flughafen von Tirana nach einer 15 minütigen Autofahrt am Stadtrand von Tirana.

Albanien bietet, wie kein anderes Land im Balkan,
eine spektakuläre Breite an Möglichkeiten sich dem Gleitschirmfliegen zu widmen.

Die in verschiedenen Windrichtungen ausgelegten und meist einfachen Startplätze entlang der Mittelmeerküste aber auch im Hinterland, zusammen mit der auf Wunsch umfangreichen Betreuung in der Luft, bieten auch dem weniger geübten Piloten die Möglichkeit erste Erfahrungen im Thermikfliegen zu machen.

BEGLEITPERSONEN sind bei unseren Gleitschirmreisen immer HERZLICH WILLKOMMEN.
Wir bitten um Rückfrage für etwaige Organisation

Mehr Infos

  • Pension oder Hotel im DZ (EZ + € 200,00)
  • Shuttleservice zu den Startplätzen & die Fluggebiete
  • Flugwetter- und Meteobriefings
  • Einführung und Einweisung in die Fluggebiete
  • Professionelle und individuelle Betreuung durch Performancetrainer und Fluglehrer
  • Tipps und Tricks zur Verbesserung deiner Flugkunst (z.Bsp.: durch Groundhandling, Soaring-, Thermik-, Performanceübung)
  • Funkbetreuung

Wir freuen uns auf dich…

Für Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung

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